Krankenhäuser in Trägerschaft des Freistaats Sachsen

Großschweidnitz | Arnsdorf, 29. April 2018. Staatssekretärin Regina Kraushaar hat am 19. April 2018 zwei Standorte der Sächsischen Krankenhäuser (SKH) besucht: In Großschweidnitz im Landkreis Görlitz und Arnsdorf im Landkreis Bautzen informierte sie sich über aktuelle Arbeitsschwerpunkte der beiden Häuser.

Fachkrankenhäuser für Psychiatrie und Neurologie

"Es ist gut, dass der Freistaat mit den Sächsischen Krankenhäusern spezialisierte Fachkrankenhäuser für Psychiatrie und Neurologie vorhält. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Häuser in Großschweidnitz und Arnsdorf leisten einen wichtigen Beitrag zur psychiatrischen und neurologischen Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in der Region. Ich bin ihnen allen für ihren täglichen Einsatz sehr dankbar. Hervorzuheben ist auch das Engagement der in den beiden Häusern angesiedelten Kliniken des Maßregelvollzugs. Ausgerichtet an aktuellen Behandlungsstandards der Medizin werden hier psychisch kranke Straftäter therapiert", verdeutlichte Staatssekretärin Kraushaar.

Sie verwies darauf, dass gerade im ländlichen Raum beide Häuser mit jeweils etwa 600 Beschäftigten wichtige Arbeitgeber und mit 30 Auszubildenden pro Standort insbesondere in der Pflegeausbildung bedeutend sind. Damit seien die Sächsischen Krankenhäuser auch für die regionale Wirtschaft wichtig.

An beiden Krankenhaus-Standorten werden aktuell große Bauvorhaben realisiert. Im SKH Großschweidnitz steht der Neubau des Gerontopsychiatrischen Zentrums vor dem Abschluss. Die Übergabe ist für das zweite Halbjahr 2018 geplant. Im SKH Arnsdorf soll der Ersatzneubau des Gebäudes B 4N und die Sanierung des Gebäude B 3 realisiert werden.

Das sind die Sächsischen Krankenhäuser

Der Freistaat Sachsen ist Träger der vier Sächsischen Krankenhäuser in Altscherbitz, Arnsdorf, Großschweidnitz und Rodewisch. Sie alle sind als Fachkrankenhäuser für Psychiatrie und Neurologie in den Krankenhausplan des Freistaates Sachsen aufgenommen und verfügen jeweils über Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie sowie Forensische Psychiatrie (Maßregelvollzug). Die Sächsischen Krankenhäuser in Rodewisch, Arnsdorf und Großschweidnitz haben außerdem je eine Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie.

Insgesamt verfügen die SKH über rund 1.300 Betten und zirka 350 Plätze im Maßregelvollzug; in ihnen arbeiten (Stand Ende 2016) 2.558 Beschäftigte. Jährlich bilden die SKH rund 100 Auszubildende aus.

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  • Geändert am: 28.04.2018 - 00:40 Uhr
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